Moveworks Alternative für Mittelstand und MSPs
Moveworks gehört jetzt zu ServiceNow und rechnet sich erst bei Tausenden Mitarbeitern. Was kleinere Firmen und Systemhäuser stattdessen einsetzen können.


Moveworks gehört jetzt zu ServiceNow. Für den Mittelstand ist es damit nicht näher gerückt.
Kurzurteil: Moveworks ist einer der bekanntesten KI-Assistenten für Mitarbeiteranfragen – und seit Dezember 2025 Teil von ServiceNow. Das Produkt ist auf Konzerne zugeschnitten, Preise gibt es nur auf Anfrage, und wirtschaftlich wird es laut Marktberichten erst bei mehreren Tausend Mitarbeitern. Wer im DACH-Mittelstand oder als Systemhaus einen KI-Support sucht, der direkt am Gerät hilft und Daten in der EU hält, braucht eine andere Lösung.
Was ist Moveworks?
Moveworks ist eine KI-Assistenzplattform, über die Mitarbeiter Fragen stellen und Aufgaben in Geschäftsanwendungen erledigen lassen. Der Assistent durchsucht über 50 Anwendungen wie SharePoint, OneDrive, Confluence oder Outlook, stößt Abläufe in angebundenen Systemen an und spricht nach eigenen Angaben über 100 Sprachen.
Zu den Kunden zählen große Namen aus Gesundheitswesen, Industrie und Handel – nach Unternehmensangaben rund zehn Prozent der Fortune 500. Ein Marktplatz mit vorgefertigten KI-Agenten und Hunderte Konnektoren runden das Angebot ab.

Was hat sich durch die ServiceNow-Übernahme geändert?
Moveworks gehört seit dem 15. Dezember 2025 zu ServiceNow und wird schrittweise in dessen KI-Angebot „Now Assist“ eingegliedert. Die Übernahme war mit rund 2,85 Milliarden US-Dollar eine der größten im ITSM-Markt.
Für Kunden heißt das: Die Richtung gibt ServiceNow vor. Beobachter erwarten, dass sich Verträge und Pakete zunehmend an ServiceNow-Lizenzen orientieren statt an einem eigenständigen Moveworks-Vertrag. Für Unternehmen, die ServiceNow bereits einsetzen, ist das bequem. Für alle anderen wird Moveworks damit eher schwerer zugänglich als leichter.
Warum suchen viele eine Moveworks Alternative?
Weil Moveworks für Konzerne gebaut ist – bei Preis, Einführungsaufwand und Zielgruppe.
- Preis: Öffentliche Preise gibt es nicht. Marktberichte nennen grob 100 bis 200 US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr, plus Einführungskosten, die schnell im fünf- bis sechsstelligen Bereich liegen.
- Größe: Unter mehreren Tausend Mitarbeitern rechnet sich das Modell laut Marktberichten selten.
- Einführung: Wochen bis Monate, oft mit externer Begleitung.
- Abhängigkeit: Mit der Übernahme wächst die Bindung an das ServiceNow-Ökosystem.
- Datenregion: Auf der Website findet sich keine klare Aussage, wo Daten verarbeitet werden.
- Kein Agent am Gerät: Moveworks arbeitet über Schnittstellen zu Geschäftsanwendungen. Probleme direkt am Windows- oder Mac-Rechner zu diagnostizieren und zu beheben, gehört nicht zum Kern.

Moveworks und SuperSupport im Vergleich
- Eigentümer – Moveworks: ServiceNow (seit 12/2025); SuperSupport: unabhängig, entwickelt in Österreich
- Zielgruppe – Moveworks: Großunternehmen, Fortune 500; SuperSupport: Mittelstand, Systemhäuser (MSPs), interne IT-Teams
- Wirtschaftlich ab – Moveworks: mehrere Tausend Mitarbeiter (Marktberichte); SuperSupport: ohne Mindestgröße
- Preismodell – Moveworks: nur auf Anfrage, pro Mitarbeiter; SuperSupport: pro Arbeitsplatz
- Einführung – Moveworks: Wochen bis Monate; SuperSupport: Agent installieren, loslegen
- Agent am Endgerät – Moveworks: nein; SuperSupport: ja, Windows und macOS
- Setzt ITSM voraus – Moveworks: eng mit ServiceNow verzahnt; SuperSupport: nein, der Chat ist der Fall
- Mandantenfähig für MSPs – Moveworks: nicht ausgewiesen; SuperSupport: ja
- Sprachen – Moveworks: über 100; SuperSupport: Deutsch und Englisch
- Schwerpunkt – Moveworks: Suche und Abläufe in Geschäftsanwendungen; SuperSupport: IT-Support am Arbeitsplatz
Wo liegt der größte Unterschied im Alltag?
Moveworks findet Informationen und stößt Abläufe in anderen Systemen an. SuperSupport sieht sich das Gerät an, auf dem das Problem auftritt.
Beispiel: Ein Anwender meldet, dass sein PC seit Tagen mit 80 % CPU und RAM läuft. Ein Assistent ohne Gerätezugriff kann Tipps geben oder ein Ticket anlegen. Der SuperSupport-Agent liest stattdessen die laufenden Prozesse und die Betriebszeit am Gerät aus, findet hängende Hintergrundprozesse, beendet sie nach Freigabe und misst danach nach. Den kompletten Fall beschreibt Hohe CPU- und RAM-Auslastung: Ursache in 5 Schritten finden.
Genau diese Fälle – Outlook stürzt ab, Drucker druckt nicht, Rechner ist langsam – machen im Mittelstand den Großteil des 1st-Level-Supports aus. Für sie braucht es keine Konzernplattform, sondern einen Agenten am Arbeitsplatz.
Für wen passt was?

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Auf die WaitlistMoveworks passt, wenn …
- dein Unternehmen mehrere Tausend Mitarbeiter hat,
- ServiceNow bereits die zentrale Plattform ist,
- es vor allem um Wissenssuche und Abläufe über viele Fachanwendungen geht,
- Mitarbeiter in sehr vielen Sprachen bedient werden müssen,
- Budget und Zeit für ein mehrmonatiges Einführungsprojekt da sind.
SuperSupport passt, wenn …
- du als Systemhaus viele Kunden betreust (KI-Support für MSPs),
- du als interne IT den 1st-Level entlasten willst, ohne ein neues ITSM einzuführen (KI-Entlastung für IT-Teams),
- Probleme direkt am Windows- oder Mac-Arbeitsplatz gelöst werden sollen,
- Daten und KI-Modell in der EU bleiben sollen,
- Anwender auf Deutsch fragen und Antworten auf Deutsch bekommen sollen,
- dein Betrieb Dutzende oder Hunderte Arbeitsplätze hat – nicht Zehntausende.
Welche weiteren Moveworks Alternativen gibt es?
Im Enterprise-Segment sind Aisera und rezolve.ai die direkten Wettbewerber, beide ebenfalls auf Großunternehmen ausgerichtet – rezolve.ai etwa erst ab 2.000 Mitarbeitern (mehr dazu in rezolve.ai Alternative für den DACH-Mittelstand). ITSM-Plattformen wie Freshservice oder Jira Service Management bringen eigene KI-Assistenten mit, setzen aber das jeweilige ITSM voraus. RMM-Werkzeuge wie Atera oder NinjaOne haben KI-Funktionen, die sich vor allem an Techniker richten, nicht an Endanwender.

Was bietet SuperSupport?
SuperSupport übernimmt den 1st-Level-IT-Support per Chat: Der Anwender schildert sein Problem, der Agent diagnostiziert direkt am Gerät, behebt Gefahrloses selbst und legt alles Heikle der IT zur Freigabe vor. Jeder Schritt wird protokolliert, jeder Chat ist zugleich der Fall. Entwickelt in Österreich, betrieben in der EU.

Häufige Fragen
Gehört Moveworks zu ServiceNow?
Ja. ServiceNow hat die Übernahme von Moveworks im März 2025 angekündigt und im Dezember 2025 abgeschlossen. Moveworks wird seitdem in das KI-Angebot von ServiceNow eingegliedert.
Was kostet Moveworks?
Moveworks veröffentlicht keine Preise. Marktberichte nennen grob 100 bis 200 US-Dollar pro Mitarbeiter und Jahr, dazu Einführungskosten im fünf- bis sechsstelligen Bereich.
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich Moveworks?
Moveworks richtet sich an Großunternehmen; zu den Kunden zählen rund zehn Prozent der Fortune 500. Unter mehreren Tausend Mitarbeitern rechnet sich das Modell laut Marktberichten selten.
Ist SuperSupport eine Moveworks Alternative ohne ServiceNow?
Ja. SuperSupport setzt kein bestimmtes ITSM voraus, der Chat ist selbst der Fall. Bei Bedarf werden Tickets an bestehende Systeme übergeben.
Was kann SuperSupport, was Moveworks nicht kann?
SuperSupport arbeitet mit einem eigenen Agenten direkt auf Windows- und macOS-Geräten, diagnostiziert dort und behebt nach Freigabe. Moveworks konzentriert sich auf Suche und Abläufe in Geschäftsanwendungen.

Beta
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Auf die Waitlist
Nico Haslberger ist Co-Founder & CEO von SuperSupport.ai. Mit langjähriger Erfahrung als IT-Techniker kennt er die Probleme im IT-Support aus erster Hand: von überlasteten Helpdesks bis zu wiederkehrenden Tickets, die Teams ausbremsen. Dieses Wissen steckt heute in jedem Feature der Plattform. Er sorgt dafür, dass SuperSupport.ai genau die Probleme löst, die er selbst jahrelang erlebt hat.
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und redaktionell geprüft.
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